Mit allen Wassern gewaschen

pulverbeschichtung-reisinger-autowaschanlageSie müssen viel aushalten. Sie stehen ständig in nasser Umgebung, überstehen Hitze und hohe UV-Belastung unbeschadet.

Dem Einsatz von Chemikalien sind sie im laufenden Betrieb ständig ausgesetzt und im Winter werden sie zudem noch vom Salzwasser angegriffen.

Sie bringen Höchstleistung bei jedem Einsatz und sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken.

Die Rede ist von Waschanlagen im Automobilbereich.

Weltweit im Einsatz

Wir beschichten Komponenten für einen Hersteller von Waschstraßen für Tankstellen, LKW- und Busbetriebe und Mineralölgesellschaften. Verkauft werden diese Waschanlagen weltweit.

Immer ein Thema: Korrosionsschutz

Die Technik der Waschanlage wird von einem Metallgehäuse geschützt. Oberste Anforderung: Lange Haltbarkeit und dabei möglichst wartungsarm. Das bedeutet, den erforderlichen Korrosionssschutz für das jeweilige Metallsubstrat – genau zu definieren.

In der Klassifizierung nach QIB erreicht die Beschichtung für diese Waschanlagenbauteile den maximal möglichen Korrosionsschutz der Klasse V, wie sie in industriellen Küstenbereichen erforderlich sind mit einer Schutzdauer von mehr als 15 Jahren.

Pulverbeschichtung: Alle Kunst liegt in der Vorbehandlung

Am Anfang steht eine sorgfältige Reinigung der Metallkonstruktionen von Fett und sonstigem Schmutz. Diese Metallgehäuse aus Stahl wurden bei uns gesweept und mit einem zweischichtigen System beschichtet. Das Sweepen ist v.a. bei Stahl das ideale Verfahren zur Oberflächenvorbehandlung. Durch den Einsatz von nichtmetallischen, kantigen Strahlmitteln wird die verzinkte Oberfläche aufgeraut, was die Haftung der der nachfolgenden Beschichtung stark verbessert.

Im zweiten Schritt werden sie mit einer Phosphatschicht überzogen. Danach werden die Werkstücke mehrfach mit vollentsalztem Wasser gespült und getrocknet. Erst jetzt sind sie für die Pulverbeschichtung bereit.

Zweimal beschichtet und thermisch vernetzt

Nach diesem umfangreichen Vorbehandlungsprogramm kann mit der eigentlichen Beschichtung begonnen werden. Erst die Grundierung, dann die Pulverbeschichtung mit einem Decklack in RAL 9010. Den Abschluss findet der Prozess im Heißluftofen, wo die feinen Pulverpartikel thermisch vernetzt werden.

Das Ergebnis ist eine höchst dekorative und äußerst strapazierfähige Oberfläche.

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